Palliativstation: Berührungspunkte und Schnittstellen

Update 2017

 

Palliativstationen verstehen sich nicht zwangsläufig als Endstation. Vielmehr sehen Palliativmediziner diese Einrichtungen als Ort zur Krisenintervention im Sinne einer "early integration" und als Ort für eine neue Therapiezielbestimmung bei weit fortgeschrittener Krankheit. Damit verändert sich der Schwerpunkt der Behandlung auf solchen Stationen: von der reinen Symptomkontrolle hin zu komplexen, multifaktoriellen Situationen.


Ziel bleibt weiterhin die Entlassung nach Hause oder in geeignete Pflegeeinrichtungen. Die Berührungspunkte und Schnittstellen mit einweisenden Ärzten und weiter versorgenden Diensten und Einrichtungen stehen dabei im Fokus.

 

 

Themen

  • Zusammenarbeit mit Palliativdiensten im Krankenhaus, ambulanten Palliativdiensten und Hospizen
  • Komplexe Familiensysteme (z. B. Familien mit Migrationshintergrund) in der stationären und ambulanten Begleitung
  • Neues zu Finanzierung
  • Qualitätsanforderungen und Zusammenarbeit mit dem MDK

Gerne lassen wir Ihre konkreten Fragen in die Vorbereitung mit einfließen. Bitte lassen Sie uns diese bis spätestens eine Woche vor Beginn des Workshops zukommen.

 

Fachkräfte aus Medizin, Pflege, psychosozialen Arbeitsfeldern, die auf einer Palliativstation arbeiten
Nachweis einer Qualifizierung in Palliative Care
Christophorus Akademie
werden beantragt
€ 150,-

Dr. med. Susanne Roller
Dr. med. Johannes Rosenbruch

 

17 V-16 M70

Mittwoch, 22.11.2017
Beginn: 10.00 Uhr
Ende: 17.00 Uhr
bis 11.10.2017 Anmeldung noch möglich

Anmeldung >>

Kursangebot

Palliativstation

56401 LMU Flyer Palliativstation zA 1

Suche

Stand: Oktober 2017