Landratsamt Bad Tölz

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In den Handlungsempfehlungen der Nationalen Strategie zur Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland werden die Landesregierungen, Landesparlamente und Kommunen aufgerufen:
• bei der Befassung mit den Themen Alterung und alte Menschen die Aspekte der Hospiz- und Palliativversorgung zu berücksichtigen
• eine unterstützende Rolle bei der Entwicklung von Hospizkultur- und Palliativkompetenz in den stationären Pflegeeinrichtungen wahrzunehmen
• Unterstützung beim Austausch und der Zusammenarbeit der verschiedenen Partner der Hospiz- und Palliativversorgung sowie der Pflegeeinrichtungen untereinander in Netzwerken und Konferenzen zu leisten. (Leitsatz 2, Handlungsfeld 1)

 

Das Landratsamt Bad Tölz- Wolfratshausen hat diesen Aufruf angenommen. Die Hospiz- und Palliativversorgung ist Bestandteil des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts des Landkreises. Christiane Bäumler, Leitung des Fachbereichs Senioren, setzt sich aktiv für den Austausch und die Zusammenarbeit der verschiedener Player in der lokalen Hospiz- und Palliativversorgung ein, dazu gehören der Christophorus Hospizverein Wolfratshausen e.V. und das SAPV Team für das Oberland OPAL GmbH sowie weitere Dienste und Einrichtungen.

 

In Zusammenarbeit mit der Christophorus Akademie wurde in 2017 ein Schulungsprojekt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stationärer Pflegeeinrichtungen, Pflegende und andere Helfer aus der ambulanten allgemeinen Hospiz- und Palliativversorgung vor Ort gestartet. Das Konzept besteht aus zwei Teilen: Zunächst wurden Basisschulungen nach dem Curriculum „Palliative Praxis“ in verschiedenen Pflegeheimen des Landkreises durchgeführt. Im zweiten Teil folgt ein aufbauender 120-stündiger Kurs, mit dem Pflegefachkräfte die Qualifizierung „Palliative Care“ erlangen.
Ziel all dieser Aktivitäten ist, das lokale Netzwerk zu stärken, um schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen möglichst frühzeitig umfassende Unterstützung anbieten zu können.

 

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Stand: Oktober 2018