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Qualifizierung im Bereich Palliativmedizin

Qualifizierungsvoraussetzungen für das Mitwirken in SAPV-Teams

Empfehlungen, Regelungen bundesweit

Die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin ist eine der Voraussetzungen für das Mitwirken in der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) nach den §§ 37b und 132d SGB V.

Im § 132d SGB V Abs. 1 wird den Kassen das Recht für die vertragliche Ausgestaltung mit den entsprechenden Leistungserbringern übertragen sowie im Abs. 2 der Auftrag erteilt, mit entsprechenden Gremien in Empfehlungen die sächlichen und personellen Anforderungen an die Leistungserbringung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fortbildung, Maßstäbe für eine bedarfsgerechte Versorgung mit spezialisierter Ambulanter Palliativversorgung festzulegen. (In Punkt 5 werden die personellen Voraussetzungen festgeschrieben:

 

Die nach Nr. 4.1 tätigen qualifizierten Ärztinnen und Ärzte verfügen über · eine anerkannte Zusatzweiterbildung Palliativmedizin nach der aktuell gültigen Weiterbildung der jeweiligen Landesärztekammer (grds. 160 Std. Weiterbildung) und Erfahrung aus der ambulanten palliativen Behandlung von mindestens 75 Palliativpatienten/innen, z. B. in der häuslichen Umgebung (auch durch die Mitarbeit bei spezialisierten Leistungserbringern nach § 132d Abs. 1 SGB V) oder in einem stationären Hospiz, innerhalb der letzten drei Jahre oder aus einer mindestens einjährigen klinischen palliativmedizinischen Tätigkeit in einer Palliativabteilung in einem Krankenhaus innerhalb der letzten drei Jahre…

 

Auszug aus: Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen

 

Einen guten Überblick bietet beispielsweise der Link auf den Seiten des Deutschen Hospizund Palliativverbandes (DHPV) unter dem Stichpunkt „SAPV“,

 

 

Regelungen Bayern

Nach dem SAPV-Mustervertrag-Bayern verhandeln die beantragenden Palliative-Care-Teams ihre spezifischen Übergangsregelungen für die Qualifizierung direkt mit den Kassen.

 

Folgende Qualifizierungsvoraussetzungen sind unter § 4 des SAPV-Mustervertrages Bayern benannt:

a) Ärztinnen und Ärzte,

I. die über eine anerkannte Zusatzweiterbildung Palliativmedizin nach der aktuell gültigen Weiterbildung der jeweiligen Landesärztekammer verfügen und

II. die Erfahrung aus der ambulanten palliativen Behandlung von mindestens 75 Palliativpatienten haben, z.B. in der häuslichen Umgebung oder in einem stationären Hospiz, innerhalb der letzten drei Jahre oder aus einer mindestens einjährigen klinischen palliativmedizinischen Tätigkeit in einer Palliativabteilung in einem Krankenhaus innerhalb der letzten drei Jahre …

 

Alle Angaben ohne Gewähr!

 

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Stand: März 2019